Es wäre an der Zeit, dass die öffentlich-rechtlichen Medien ihren Bildungsauftrag ernst nehmen und eine digitale Welt des Wissens schaffen: Als kulturelle Orientierung, Lehrmittel und Enzyklopädie, Denkfabrik und Trainingstool.
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Wien, Februar 2011
Der Lehrstoff der Mittelschule als Fernsehserie? Ist das Ihr Ernst, Herr Gugganig?
Mein voller Ernst.
Nichts könnte spannender sein. Aber ich verstehe anfängliche Zweifel: Die Art und Weise, in der uns als Gymnasiasten der Lehrstoff vermittelt wurde – und wie es heutige Mittelschüler noch immer erleben – lockt klarerweise niemanden hinter dem Ofen hervor. Leider auch nicht in die Klassenzimmer.Die zehn meistgefragten Jobs des Jahres 2010 existierten 2004 noch nicht. Heutige Schüler werden Technologien benutzen, die noch nicht erfunden sind und müssen auf Berufe vorbereitet werden, die es noch nicht gibt. Trauen wir unserem Schulsystem diese Aufgabe zu?
Wenn Sie die Schule reformieren wollen, bitte hinten anstellen.
Dann nehme ich den Express-Checkout: Die Veränderungen werden von selbst passieren, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern.
Was ich in den Raum stellen möchte, ist ein Zusatzangebot: Das Grundwissen, das nötig ist, um die Reifeprüfung zu bestehen, soll endlich in einer Form aufbereitet und zugänglich gemacht werden, die den Möglichkeiten der Wissensvermittlung nicht um 100 Jahre hinterher hinkt.
Ich halte dies für eine lohnende Herausforderung für die europäischen Unterrichtsministerien und öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten – die lohnendste überhaupt.
100 Jahre hinten? Unterschätzen Sie die heutigen Lehrer?
Die Lehrer bestimmt nicht, aber auch nicht das Gewicht ihrer Bleischuhe in Form von überholten Lehrplänen und Strukturen. Ich rede nicht von den “tollen Lehrern”, die es sicher gibt. Das sind Ausnahmeerscheinungen, geborene Motivatoren und mutige Gratwanderer im System.
Aber normalen Mittelschullehrern ist klar: Ohne disziplinäre und gesellschaftliche Schranken vor den Türen der Klassenzimmer würden ihnen die Schüler buchstäblich davonlaufen. Schlimm daran ist: Viele Schüler haben sich längst verabschiedet und sitzen noch im Unterricht.
Stattdessen sollen die Kids vor dem MONITOR hocken?
Sie hocken schon jetzt vor dem Monitor. Manche erobern dabei sogar ein Millionenpublikum, wie der zwanzigjährige Dan Brown aus Nebraska:
Offene Worte an die Lehrerschaft
- Dan Brown (nicht der Romanautor) ist ein Internet-Blogger mit über 5,2 Millionen Zugriffen. Er wurde zitiert von MSNBC, der Washington Post, Canadian CBC News, Fox News und der St. Petersburg Times.
- Titel: “An Open Letter to Educators”
- Länge: 6,29 Min.
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Die Erkenntnis daraus? Maria Theresiens Frontaltheater zieht nicht mehr.
Weil es aus einer Zeit ohne I-Pods, Handys, Spielkonsolen, Internet, Fernsehen und Reklamegewitter stammt. Die Aufmerksamkeitsschwelle lag mangels anderer Reize tiefer. Da saßen einfache Leute noch vier, fünf Stunden in Theatervorstellungen und Vorträgen, ohne sich zu langweilen.
Jetzt stehen wir unter digitalemDauerfeuer – und die Kluft zwischen den realen Lebensbedingungen und unserem alten Begriff von Schulunterricht wird täglich absurder. Der analoge Transfer von Wissen klappt nicht mehr.
Die Schule mißversteht “Fakten-Merken” als Lernerfolg. Kombination, Kreativität und Erkenntnis sind keine Bewertungs-Faktoren. Was bleibt den Schülern übrig? Panisches Kurzzeit-Pauken, gefolgt vom programmiertem Vergessen.
Ich gehe aber gern ins Theater.
Weil Sie den Programmzettel lesen können. Seit der PISA-Studie 2010 muss uns klar sein: Selbstverständlich ist das nicht. Noch schlechter als unsere Schüler sind nur noch türkische, chilenische und mexikanische.
Soll sich die Lesefähigkeit bessern, wenn Bildung zum Videoclip wird?
Vielleicht hören wir dadurch auf, den Kindern die Leselust systematisch auszutreiben. Für unsere Eltern und Großeltern waren Bücher das Medium der Wahl, für die Kinder des Informationszeitalters sind sie es nicht. Früher wurden “gefährliche” Bücher verboten, heute verbieten sie sich von selbst. Nur die Schule bietet ihr Wissen beharrlich auf bedrucktem Papier an – ein Wissen, das heutige Schüler sich mit Hilfe ihnen geläufiger Medienformen leichter, effizienter und nachhaltiger einprägen würden!
Trotzdem bleiben Lesen und Schreiben unverzichtbar. Auch das Netz fordert die Beherrschung der Sprache: Wer Suchanfragen nicht treffend formuliert, findet nicht ans Ziel. Digitaler Analphabetismus ist keine Zier.
Sie kommen aus der Fernsehunterhaltung, sprich: Tralala. Lernen ist aber ein mühevoller Prozeß.
So haben wir es seit Generationen verinnerlicht: Wirksame Medizin muss bitter schmecken. Aber Kleinkinder erlernen komplexe Sprachen innerhalb weniger Jahre, ohne Druck und Lehrplan. Müheloses Lernen in großen Portionen ist kein Problem – bis zum Ernst des Lebens. Auch Schulbeginn genannt.
Unser scheiterndes Unterrichtsmodell geht auf die Epoche der Industrialisierung zurück: Daher stammt die Idee, Schulen wie Fabriken zu planen und in Fächer und Klassen einzuteilen. Ist das die einzige Möglichkeit? Ist es die beste? Darf ich Ihnen dazu ein Video zeigen, bei dem einem schwindlig wird?
Neue Denkmuster für das Schulsystem
- Animierte Illustration komplexer Inhalte anhand eines Vortrags von Sir Ken Robinson, entstanden im Auftrag der RSA (Royal Society for the encouragement of Arts, Manufactures and Commerce)
- Titel: “Changing Education Paradigms”
- Länge: 11,40 Min.
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Also gut: Unterhaltung und Wissenstransfer schließen einander nicht aus.
Genau deshalb schlage ich vor, die Gestaltungskraft der Medien zur Vermittlung des heute erforderlichen Wissens zu nützen. Ein Wissen, das sich ständig wandelt, verbreitert und erst durch Querverbindungen Sinn ergibt. Komplexe Inhalte im Zwiebelmodus anzubieten, ist eine einzigartige Chance, die das analoge Schulsystem nicht wahrnehmen kann.
Zwiebelmodus?
Verschachtelte Information, Hypertext. Brücken zu Filmen, TV-Ausschnitten, Tondokumenten, Illustrationen, Artikeln, Workshops. Komplizierte Inhalte übersichtlich dargestellt, mit der Option, an beliebigen Punkten tiefer zu gehen. Allgemeines führt ins Spezielle. Jede Zwiebelschale birgt neue Aspekte und weitere Brücken zu verwandten Wissenskomplexen.
Fächerübergreifend – das kennen wir auch im aktuellen Schulsystem.
Aber nur soweit es Stundenpläne und Ernte-Soll am Jahresende zulassen. Selten tritt ein Idealfall wie dieser ein: Der Geschichtslehrer kommt auf Sir Isaac Newton zu sprechen…Die ideale Lernsituation entfacht neuronale Feuerwerke in den Köpfen der Schüler. In der Schule ist das nicht nicht denkbar und nicht machbar. Möglich wird es erst mit der digitalen Aufarbeitung.
- da betritt die Physiklehrerin das Klassenzimmer mit einem Apfel in der Hand
- verwickelt den von links auftretenden Philosophieprofessor in eine Debatte
- dazu fehlt es nicht an audiovisuellen Erklärungen zur Gravitationslehre
- Sittenbildern und Architekturbeispielen des 17. Jahrhunderts (Kunst-Guru)
- damaligen Texten und zeitgenössischen Kommentaren (Englischlehrerin)
- und humorvollen Zwischenrufen von Apple-Chef Steve Jobs.
Vielleicht ein überspitztes Beispiel. Aber jeder Pädagoge wird mir zustimmen, dass durch Verschränkung von Sachverhalten mehr im Hirn “hängenbleibt” als im analogen Unterricht.
Wird der Unterricht damit nicht komplizierter?
Auch die Welt wird komplizierter. Die Massenmedien Fernsehen und Internet schaffen erhöhte Dichte und zugleich Wege, sie zu verarbeiten. Wir umzingeln unsere Kinder mit Kommunikations-Konventionen, wenden diese aber ausgerechnet beim Lehren nicht an.
Am Beginn von Serien-Episoden wird der zurückliegende Handlungsbogen zusammengefasst. Jeder kennt sich problemlos nach einer Minute aus. Warum nützen wir diese gelernten Strukturen nicht bei der Wissensvermittlung? TV-Trailer wecken erfolgreich Interesse an Desperate Housewives, aber unsere Schüler locken wir mit: Schulbuch XY, Kapitel 17, zweiter Absatz, so, nun lern’.
Es ist nicht einzusehen, dass die wirksamsten Instrumente unserer audiovisuellen Kultur im Bereich der Wissensweitergabe außen vor bleiben. Warum sie kampflos der Werbeindustrie überlassen?
Wie soll das Projekt denn konkret aussehen?
Ich denke an ein digitales Grundrepertoire des gesicherten Wissens, jedem zugänglich und adapierbar für viele Sprachräume. Durchgestaltet im Bewußtsein hoher Verantwortung von den bestmöglichen Pädagogen, Wissenschaftlern, Autoren und Regisseuren. Gestützt durch die fantastische Fülle des Dokumentarmaterials der europäischen Fernsehanstalten.
Es ist wahrscheinlich, dass sich heutige Mittelschüler vor Erreichen ihres 38. Lebensjahres in zehn bis vierzehn Berufen bewähren müssen. Ich sehe Experten, Zeitzeugen, Stargäste und Jugend-Teams als Explorer, Fragensteller, Identifikationsfiguren. Die Musikkultur mit ihren Videoclips fließt ein, ebenso die Logistik der Computerspiele. Eine episodische Erzählweise halte ich für möglich – quasi das sendbare Format.
Dahinter steht die lernoptimierte Cluster-Struktur, online durchsuch- und filterbar, als flexibles System, das Schüler-Input (“Wikischool”…), selbständige Lernchecks und Prüfungsvorbereitung erlaubt.
Eine interaktive Bildungswelt, die hält, was die Schule verspricht.
Klingt nach großem Aufwand über viele Jahre.
Je rascher wir beginnen, desto eher ernten kommende Generationen die Früchte. Haben wir denn eine Alternative? Natürlich kann Ihr Kind heute einen hervorragenden Lehrer bekommen. Das ist dann aber nicht systemimmanent, sondern ein Glücksfall. Noch größer ist der Glücksfall, wenn dieser gute Lehrer ausgerechnet das Fach unterrichtet, in dem Ihr Kind besondere Begabung zeigt. In der digitalen Bildungswelt, die mir vorschwebt, ist das anders:
Dort treten die besten Lehrer an, die wir uns für unsere Kinder wünschen können: Persönlichkeiten mit Humor und Charisma, Top-Rhetoriker, Sympathieträger – kurz gesagt, wahre “Helden der Zukunft”.
Um dieses Team muss ein Starkult wachsen. Ernsthaft.
Glauben Sie, solche Leute gibt es?
Die Frage ist eher, ob man je nach ihnen gesucht hat. Nachdem das ganze Projekt nur von Experten und Visionären getragen werden kann, sowohl aus dem Bildungs- wie aus dem Medienbereich, werden sich neue Kanäle öffnen und ungeahnte Zugänge anbieten. Auf Ihre Frage: Natürlich gibt es potentielle Star-Wissensvermittler. Sogar auf so trockenen Terrains wie der höheren Mathematik:
Formel für einen besseren Mathematikunterricht
- Arthur Benjamin ist Mathematikprofessor und Rechenkünstler, bekannt aus dem amerikanischen Unterhaltungsfernsehen, etwa durch seine Serie “The Joy of Mathematics”
- Titel: “Arthur Benjamin’s formula for changing math education”
- Länge: 2,59 Min.
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Beruhigend, dass Ihr Plan auch Mathematik vorsieht. Wie stehen Sie zu Latein?
Auf Cäsars Aufmarschpläne verzichte ich, nicht aber auf den unglaublichen Schatz an Basis-Vokabular. Latein erlaubt Ihnen später, Fremdwörter intuitiv zu verstehen und Zeitungs-Schlagzeilen auch im Ausland zu entziffern. Auch mein Arzt macht mir nichts vor (hoffe ich). Also eine wesentliche Bildungsgrundlage.
Zum Zusammenspiel alter und neuer Wissensgebiete müssen sich viele Experten den Kopf zerbrechen, ohne deren Allianz so ein Projekt gar nicht denkbar ist. Ich würde mir eine sehr diverse Gruppe wünschen: Pädagogen, Wirtschaftsfachleute, Philosophen… was da wohl herauskommt?
Was für neue Wissengebiete? Reichen nicht die alten?
Die Chance, die alten Lehrpläne einem Reality-Check zu unterziehen, dürfte man nicht ungenützt lassen. Man wird neu bewerten, sinnvoll gewichten und sich Fragen stellen wie:
Wo bleiben Gebiete wie Gesundheit, Ernährung, Familien- und Kinderkunde, Rechtsverständnis, Geldmanagement, Qualitätskompetenz? Eine Reifeprüfung, die diesen Namen verdient, sollte von den Absolventen fordern, sich in diesen Bereichen wenigstens ansatzweise auszukennen.
Wenn heutige Taferlklassler ihren ersten Job antreten, wird China die führende Wirtschaftsmacht der Erde sein. Wie viel China enthält der derzeitige Lehrplan? Zwei Seiten im Geografiebuch?
SCHEMA ZUM VERGRÖSSERN ANKLICKEN
Wenn mein Sohn einmal die Reifeprüfung ablegt, kann er dann einen Kühlschrank reparieren, ein Auto und einen Computer? Kann er einen Garten bestellen, gesunde Mahlzeiten kochen und kranke Kinder versorgen? Hat er gelernt, in fünf Weltsprachen leidlich zu kommunizieren? Kann er Rechtssituationen beurteilen, Qualität unterscheiden, mit Geld haushalten, Risiken abschätzen? Hat ihm die Schule ein Gesamtverständnis für die biologischen, philosophischen und geschichtlichen Bausteine der Menschheit vermittelt? Ich fürchte nicht.
Darum gehe ich davon aus, dass die bestehenden Schulfächer sich bei näherer Betrachtung zu neuen, sinnvolleren Clustern formieren werden. Ein diesbezügliches Paradigma habe ich im Hinterkopf, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Das gehört alles ganz intensiv abgeklopft.
Und wo bleiben die LEHRER?
Ihre Frage zeigt mir, dass ich noch einmal klarstellen muss: Die digitale Bildungswelt kann den Schulbesuch nicht ersetzen, sondern erleichtert und unterstützt das Erreichen der Bildungsziele. Selbstverständlich muss jeder Stoff besprochen, vertieft, trainiert werden – Lehrer werden also gebraucht, mehr denn je!
Die einzige Gefahr, die ich sehe, ist, dass die Schule plötzlich allen Beteiligten Spaß machen könnte. Es gäbe mehr Zeit für Diskurs, Exploration, Kreativität.
Zu diesem Stichwort hätte ich zum Abschluß noch ein Video, falls es Ihre Zeit erlaubt? Noch einmal Sir Ken Robinson, vorhin die Stimme zur RSA-Animation, hier in voller Lebensgröße:
Ruiniert unser Schulsystem die Kreativität?
- Sir Ken Robinson ist Kunstprofessor und Konsulent für internationale Gesellschaftsentwicklung, u. a. für UNESCO, Europarat, Europäische Kommission, Paul Getty Trust, Education Commission of the States
- Titel: “Do schools kill creativity?”
- Länge: 20,04 Min.
- Video starten
Schule, wie wir sie kennen…
- macht Schülern und Lehrern keinen Spaß
- ignoriert beträchtliche Lücken im Lehrplan
- setzt auf Hefte, Bücher & Frontalunterricht
- mißversteht Fakten-Merken als Lernerfolg
- kann sprachliche Diversität nicht bewältigen
- ist trotz Einsparungen nicht finanzierbar
- über- und unterfordert zugleich (PISA 2010)
…scheitert spektakulär

Bildung, wie wir sie brauchen…
- vernetzt die Schüler mit den bestmöglichen Lehrern und Vorbildern
- inkludiert Wissenkomplexe wie Medizin, Recht, Ernährung, Ökonomie
- bedient sich zeitgemäßer Gestaltungsmittel und aktueller Technologie
- fördert Kombination, Kreativität, Diskurs & praktische Fähigkeiten
- versteht Sprachvielfalt als Gedankenvielfalt und modernes Kulturerbe
- ist durch europaweite Medien-Kooperation finanzierbar
- ermöglicht steigenden Lernerfolg – PISA 2016?
…bringt wieder Startvorteile



© FOTOS: 573PH4N13, BLANKLIVES, CASPERIUM












Dem Artikel kann ich voll und ganz zustimmen. Ich würde noch dazufügen, dass in dem Rahmen auch eine viel bessere Anpassung an die individuellen Eignungen des Kindes möglich wäre, nicht nur ein stures Verfolgen von einigen wenigen Stundenplänen. Hier wo ich wohne, gehen die Schüler nach jeder Stunde in eine andere Klasse (und eben auch zum Teil individuell in andere Fächer) anstatt den ganzen Tag festzusitzen wie wir früher und im Pulk dasselbe zu lernen. Das lässt einen individuellen Stundenplan für jeden Schüler zu, wobei eine gewisse Basis (Englisch, Mathematik, Geschichte z.B.) vorgegeben ist, aber darüber hinaus kann man variieren. Bei der Zusammenstellung des individuellen Stundenplans helfen Berater an der Schule. Mir gefällt diese Version und ich finde es nimmt auch die Belastung einem Kind so früh die Entscheidung abringen zu müssen, was es später machen will und später ein Umdenken praktisch zu verhindern (weil man ist ja jetzt im falschen Zweig). Das ist oben auch in gewisser Weise angesprochen. Guter Artikel, ich hoffe Menschen mit Einfluss auf das Schulwesen finden ihn!
Ich finde Ihre Idee zur Schulreform fabelhaft. Wenn Sie die passenden Lehrer dazu finden, bin ich mir sicher, dass Ihr neuer Lehrplan in aller Welt gut ankommen wird. Nur ich als Schüler weiß leider nur zu gut, dass es eine Herausforderung wird, geeignete Lehrer für dieses Projekt zu finden. Die meisten Lehrer, die ich kennengelernt habe, sind nicht sonderlich erpicht darauf, Neues auszuprobieren. Aber ich rede nur von meinen Erfahrungen und nicht von Lehrern allgemein. Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen bei all Ihren Taten,
Ihr Sohnemann